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Alpha Star-Fonds mit neuen Kräften bestückt

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Renditen beider Fonds im Juli mit positiven Vorzeichen

Entgegen der Erwartung vieler Anleger haben sich die Aktienmärkte im Juli nicht wie im Vormonat schwächer gezeigt, sondern konnten wieder an Fahrt gewinnen. Auch die beiden Alpha Star-Fonds schlossen den Monat jeweils mit einem ordentlichen Plus ab.

Nicht nur das gute Marktumfeld hat zu der positiven Entwicklung der Fonds beigetragen. Das Fondsmanagement hat die Fonds mit neuen Kräften bestückt, um zusätzliche Chancen zu eröffnen. So wurden in den Alpha Star Aktienfonds die Aktien der Rosenbauer AG und der Masterflex SE neu aufgenommen. Beide Unternehmen sind in ihren Bereichen Weltmarktführer und passen daher exzellent in das Portfolio des Alpha Star Aktienfonds. Während die Rosenbauer AG der weltweit führende Hersteller von Feuerwehrfahrzeugen ist, ist Masterflex Weltmarktführer für industrielle Schlauchsysteme. Beide Bereiche sind sehr interessante Nischen, die in den kommenden Jahren gute Wachstumsaussichten versprechen. Gleichzeitig sind die Aktien attraktiv bewertet.

Auch im Alpha Star Dividendenfonds wurden im Juli Adjustierungen vorgenommen, um die Dynamik voranzutreiben. Während im Aktienfonds zwei Zukäufe vorgenommen wurden, wurden im Dividendenfonds größere Umschichtungen angestoßen. Dabei wurden die Werte Berentzen AG, GESCO AG sowie Fortec Elektronik AG neu in den Fonds aufgenommen. Die 7C Solarparken AG stieß bereits Ende Juni zum Depot hinzu. Alle vier Unternehmen teilen hinsichtlich der jüngeren Zukunft den Aspekt, dass das Fondsmanagement eine höhere Umsatz- und Ergebnisdynamik erwartet, als das bei den dafür verkauften Titeln der Fall sein dürfte. Zudem erfüllen alle Titel die hohen Ansprüche an die Ausschüttungsstabilität und -höhe. Die Maßgabe 4% Ausschüttungsrendite pro Jahr zu erzielen, wurde dabei also nicht aus den Augen verloren. Ganz im Gegenteil, der deutsche Mittelstand bietet einen reichhaltigen Fundus an Unternehmen mit hohen Dividendenrenditen und gleichzeitig starken operativen Kennzahlen.

Für die neuen Titel mussten im Dividendenfonds dafür die beiden Schweizer Titel APG|SGA AG und Carlo Gavazzi AG sowie die Beteiligungsgesellschaft mutares AG weichen. Bereits Ende Juni haben darüber hinaus die beiden Titel Freenet AG und MVV AG den Fonds verlassen. Bei allen verkauften Positionen im Dividendenfonds gilt es zu betonen, dass sowohl die Qualität der Unternehmen sowie deren mittel- und langfristigen Aussichten vom Fondsmanagement unverändert gut eingeschätzt werden. Es handelt sich also nicht um strategische Veränderungen des Portfolios. Vielmehr sind taktische Gründe vordergründig, da die Dynamik der neuen Titel auf Sicht der nächsten Monate voraussichtlich höher einzuschätzen ist. Dies ist vor dem Hintergrund zu sehen, das jüngste Zahlen der neuen Unternehmen stärker waren, als die der verkauften Titel. Das mindert nicht die Qualität und langfristigen Aussichten dieser Unternehmen, verändert aber den zeitlichen Erwartungshorizont hinsichtlich der Renditeentwicklung etwas weiter in die Zukunft. Anders ausgedrückt, sind alle verkauften Unternehmen zu gegebener Zeit wieder interessante Kandidaten für den Dividendenfonds.

Aus portfoliostrategischer Sicht ist auch wichtig zu berücksichtigen, dass die Veräußerungen nicht etwa deshalb stattgefunden haben, da die Renditen einiger Aktien seit dem jeweiligen Kauf negativ waren. Bei drei der fünf Verkäufe waren die Renditen vielmehr positiv oder nur leicht im roten Bereich. Zur langfristigen ausgerichteten Anlagestrategie gehört auch der Ansatz, Aktien von Unternehmen, bei denen eine hohe Überzeugung besteht, nachzukaufen, wenn die Kursentwicklung temporär konträr zur langfristigen Erwartungshaltung verläuft. In diesem Sinne gab es auch im Juli eine ganze Reihe von Aufstockungen bei Aktien, deren Kursentwicklung und fundamentale Entwicklung in den vergangenen Wochen auseinandergedriftet waren. Bei weiteren Aktien sind Aufstockungen noch geplant.

Die vergangenen Monate haben einmal mehr gezeigt, dass sich die Börsen nicht immer linear nach oben bewegen, sondern mitunter auch schwanken. Das ist normal und liegt in der Natur der Sache begründet. Wirklich wichtig sind jedoch die langfristigen Ergebnisse, auf welche bei Aktienanlagen das Augenmerk gerichtet werden sollte. Zu diesem Thema finden Sie weiterführende Gedanken in der diesmaligen Kolumne auf den Seiten 6 und 7: „Die Fledermaus im Tunnel“.

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