Passt Alpha Star zu mir?
Die Alpha-Star-Fonds richten sich an Anleger, die langfristig in börsennotierte Qualitätsunternehmen des deutschen und europäischen Mittelstands investieren möchten. Geeignet sind die Fonds vor allem für Anleger, die Aktien nicht als kurzfristige Kurswetten betrachten, sondern als Beteiligung an Unternehmen mit Geschäftsmodellen, Managemententscheidungen, Kapitalallokation und Wettbewerbsvorteilen.
Besonders gut passt Alpha Star zu Anlegern, die konzentrierte Portfolios verstehen und akzeptieren, dass eine aktive Strategie zeitweise deutlich anders laufen kann als der breite Markt. Dazu zählen Unternehmer, unternehmerisch denkende Privatanleger, Family Offices und Anleger, die neben breit gestreuten Indexanlagen bewusst eine aktive, mittelstandsorientierte Qualitätsstrategie suchen.
Wichtig ist die innere Bereitschaft, Schwankungen auszuhalten. Wer Alpha Star kauft, sollte nicht jeden Monat Bestätigung durch Performance erwarten, sondern die Entwicklung der Unternehmen hinter den Kursen beurteilen wollen.
Alpha Star ist wahrscheinlich nicht der richtige Fonds, wenn Sie kurzfristige Kursschwankungen vermeiden möchten, Fonds nach der besten 12-Monats-Rendite auswählen oder erwarten, dass ein aktiver Fonds jederzeit besser aussieht als der Markt. Auch wer eine sehr breite Indexnähe sucht, wird mit einem konzentrierten Mittelstandsportfolio vermutlich nicht glücklich.
Unsere Strategie verlangt Geduld, ein Verständnis für unternehmerische Wertentwicklung und die Bereitschaft, auch Phasen auszuhalten, in denen gute Unternehmen an der Börse nicht belohnt werden. Das kann emotional unbequem sein. Genau deshalb sollte die Entscheidung für Alpha Star nicht nur auf Basis vergangener Wertentwicklung getroffen werden.
Der Fonds kann zu Ihnen passen, wenn Sie langfristig investieren, Unternehmensqualität wichtiger finden als kurzfristige Marktmeinungen und akzeptieren, dass eine aktive Strategie zeitweise deutlich vom Markt abweichen kann.
Alpha Star verlangt Geduld, ein Verständnis für unternehmerische Wertentwicklung und die Bereitschaft, auch Phasen auszuhalten, in denen gute Unternehmen an der Börse nicht belohnt werden.
Der Fonds kann zu Ihnen passen, wenn Sie langfristig investieren, Unternehmensqualität wichtiger finden als kurzfristige Marktmeinungen und akzeptieren, dass eine aktive Strategie zeitweise deutlich vom Markt abweichen kann.
Für Alpha Star sollte der Anlagehorizont mindestens fünf Jahre betragen; sinnvoller ist ein Zeitraum von sieben bis zehn Jahren oder länger. Der Grund ist einfach: Unsere Strategie investiert in Unternehmen, deren Wertentwicklung sich über operative Fortschritte, Gewinnwachstum, Kapitalallokation und Marktstellung entfaltet. Das lässt sich nicht seriös im Quartalstakt messen.
Kurzfristig können Aktienkurse stark von Erwartungen, Liquidität, Marktstimmung und Makrothemen beeinflusst werden. Diese Bewegungen können auch Unternehmen treffen, die operativ solide arbeiten. Wer nur kurze Zeiträume betrachtet, verwechselt deshalb leicht Kursbewegung mit Investmentqualität.
Ein langer Anlagehorizont ist keine Garantie für positive Renditen. Er erhöht aber die Chance, dass die wirtschaftliche Entwicklung der Unternehmen stärker ins Gewicht fällt als kurzfristige Marktstimmung.
Das kann passieren. Es wäre kein Sonderfall, sondern eine reale Möglichkeit bei einer konzentrierten, aktiven Aktienstrategie. Zwei Jahre Underperformance sind unangenehm, aber noch kein Beweis dafür, dass der Investmentprozess falsch ist.
In einer solchen Phase prüfen wir nicht zuerst, ob die Kurse uns recht geben. Wir prüfen, ob unsere Investmentthesen noch stimmen: Entwickeln sich die Unternehmen operativ wie erwartet? Bleiben Marktstellung, Kapitalrendite, Bilanzqualität und Wachstumsperspektiven intakt? Haben wir einen Fehler gemacht? Oder bewertet der Markt gute Unternehmen vorübergehend anders als wir?
Wenn wir erkennen, dass eine These falsch war, handeln wir. Wenn nur der Markt vorübergehend eine andere Meinung hat und die Unternehmensqualität intakt bleibt, ist Geduld Teil der Strategie. Entscheidend ist nicht, ob der Fonds jederzeit besser aussieht als der Markt. Entscheidend ist, ob die Unternehmen langfristig Wert schaffen.
Unsere Anlagedenke
Eigentümerperspektive bedeutet, eine Aktie nicht zuerst als Kurs auf einem Bildschirm zu betrachten, sondern als Anteil an einem realen Unternehmen. Wir fragen nicht nur, ob eine Aktie steigen könnte. Wir fragen, ob das Unternehmen über Jahre Wert schaffen kann, ob das Management Kapital sinnvoll einsetzt und ob die Wettbewerbsposition belastbar ist.
Dazu gehören Fragen wie: Verdient das Unternehmen nachhaltig Geld? Hat es Preissetzungsmacht? Sind die Kundenbeziehungen stabil? Wie hoch ist die Kapitalrendite? Wird freier Cashflow sinnvoll reinvestiert? Ist die Bilanz robust genug für schwierige Marktphasen?
Diese Perspektive ersetzt keine Risikobetrachtung. Sie schärft sie. Wer mit Eigentümerperspektive investiert, schaut weniger auf tägliche Kursbewegungen und stärker auf die Qualität der wirtschaftlichen Entwicklung dahinter.
Wir investieren in mittelständische Unternehmen, weil dieses Segment häufig eine Kombination bietet, die für langfristige Anleger interessant sein kann: Spezialisierung, starke Nischenpositionen, unternehmerische Führung, Innovationskraft und geringere Aufmerksamkeit durch große Investoren.
Viele börsennotierte Mittelständler sind keine kleinen Versionen großer Konzerne. Sie sind oft fokussierter, näher an ihren Kunden und in klar abgegrenzten Märkten tätig. Daraus können Preissetzungsmacht, hohe Kapitalrenditen und überdurchschnittliches Wachstum entstehen. Gleichzeitig ist das Segment weniger stark von Analysten, Medien und großen Kapitalströmen abgedeckt als große Indexwerte.
Das macht Mittelstandsaktien nicht automatisch besser oder sicherer. Es schafft aber ein Umfeld, in dem sorgfältige Analyse einen Unterschied machen kann. Genau dort setzen wir an.
Weil echte Überzeugung selten ist. Wir investieren nicht breit, nur um beschäftigt oder vermeintlich sicherer auszusehen. Ein sehr breites Portfolio reduziert zwar das Risiko einzelner Fehlentscheidungen, kann aber auch die Wirkung der besten Ideen verwässern.
Wenn wir ein Unternehmen intensiv analysiert haben und von Geschäftsmodell, Marktstellung, Kapitalallokation, Bilanzqualität und Bewertung überzeugt sind, soll diese Überzeugung im Portfolio auch spürbar sein. Deshalb halten die Alpha-Star-Fonds konzentrierte Portfolios mit einer begrenzten Anzahl von Unternehmen.
Konzentration bedeutet aber nicht Sorglosigkeit. Sie erhöht Schwankungen und macht einzelne Entscheidungen wichtiger. Deshalb ist sie nur sinnvoll, wenn Analyse, Risikobewusstsein und Disziplin entsprechend hoch sind. Unser Ziel ist nicht, möglichst viele Unternehmen zu besitzen. Unser Ziel ist, wenige Unternehmen wirklich gut zu verstehen.
Alpha Star nutzt einen mehrstufigen Auswahlprozess, um aus dem europäischen Anlageuniversum eine kleine Zahl besonders attraktiver Unternehmen herauszufiltern. Am Ende sollen nur Unternehmen ins Portfolio gelangen, bei denen Qualität, Bewertung und Risiko zusammenpassen.
Zu den Grundvoraussetzungen zählen gute Rentabilität, positive Cashflows und eine stabile bilanzielle Grundlage. Wir investieren nicht bevorzugt in Unternehmen, die erst in einigen Jahren profitabel sein wollen. Ein Unternehmen muss bereits gezeigt haben, dass es wirtschaftlich funktioniert und auch in schwierigeren Phasen belastbar sein kann.
Darüber hinaus betrachten wir Marktstellung, Managementqualität, Kapitalallokation, Wachstumsperspektiven, Preissetzungsmacht, Verschuldung, Wettbewerbsrisiken und Bewertung. Die reine Existenz eines guten Geschäftsmodells reicht nicht. Eine Aktie wird erst interessant, wenn auch der Preis eine attraktive langfristige Rendite erwarten lässt.
Weil nicht jedes gute Unternehmen zu jedem Preis und zu jedem Risiko ins Portfolio gehört. Wir kaufen ein Unternehmen nur, wenn mehrere Dinge zusammenpassen: Geschäftsmodell, Marktstellung, Management, Bilanz, Wachstumsperspektive, Bewertung und Risiko.
Manchmal ist die Bewertung zu hoch. Manchmal ist die Abhängigkeit von einzelnen Kunden, Produkten oder Trends zu groß. Manchmal ist die Kapitalallokation nicht gut genug. Und manchmal verstehen wir ein Risiko nicht ausreichend. In solchen Fällen ist Nichtstun keine Schwäche, sondern Teil des Investmentprozesses.
Eine der wichtigsten Aufgaben im Fondsmanagement ist nicht nur zu entscheiden, was man kauft. Genauso wichtig ist zu entscheiden, was man bewusst nicht kauft.
Wir verkaufen eine Aktie nicht automatisch, nur weil ihr Kurs gefallen ist. Entscheidend ist, ob sich unsere Investmentthese verändert hat. Ein Kursrückgang kann eine Fehleinschätzung anzeigen. Er kann aber auch nur bedeuten, dass der Markt vorübergehend anders bewertet als wir.
Ein Verkauf kommt in Betracht, wenn die ursprüngliche These nicht mehr trägt: etwa weil die Wettbewerbsposition schwächer wird, Margen strukturell unter Druck geraten, das Management Kapital schlechter einsetzt, die Bilanzqualität nachlässt oder ein Risiko sichtbar wird, das wir vorher unterschätzt haben. Auch eine sehr hohe Bewertung kann ein Verkaufsgrund sein, wenn die erwartete Rendite nicht mehr attraktiv ist.
Ein weiterer Grund kann eine bessere Alternative sein. Kapital ist begrenzt. Wenn wir ein Unternehmen finden, dessen Chance-Risiko-Verhältnis deutlich überzeugender ist, kann ein Verkauf auch bei einer grundsätzlich guten Beteiligung sinnvoll sein.
Weil Qualität nicht unabhängig vom Preis ist. Ein Unternehmen kann hervorragende Produkte, starke Marktpositionen, hohe Margen und ein gutes Management haben — und trotzdem eine schlechte Investition sein, wenn der Aktienkurs bereits zu viel davon vorwegnimmt.
An der Börse zählt nicht nur, ob ein Unternehmen gut ist. Entscheidend ist auch, welche Erwartungen im Kurs enthalten sind. Wenn die Bewertung zu hoch ist, kann selbst ein operativ starkes Unternehmen enttäuschen, obwohl es weiter wächst und profitabel bleibt.
Deshalb reicht uns Unternehmensqualität allein nicht. Wir suchen die Kombination aus Qualität, langfristiger Wertsteigerung und einem Einstiegspreis, der eine attraktive Rendite ermöglichen kann.
ETFs sind für viele Anleger ein sinnvolles Instrument, wenn sie breit, kostengünstig und indexnah investieren möchten. Alpha Star verfolgt bewusst einen anderen Ansatz. Wir bilden keinen Index nach, sondern suchen gezielt eine kleine Zahl von Unternehmen, die wir für besonders hochwertig und langfristig attraktiv halten.
Ein ETF kauft Marktkapitalisierung. Alpha Star kauft Überzeugung. Dadurch unterscheidet sich das Portfolio deutlich vom breiten Markt. Genau darin liegt die Chance, aber auch das Risiko: Eine aktive Strategie kann besser abschneiden als der Markt, sie kann aber auch über längere Zeit schlechter aussehen.
Alpha Star kann daher eine Ergänzung für Anleger sein, die neben breiten Indexanlagen gezielt in börsennotierte Qualitätsunternehmen des Mittelstands investieren möchten. Wer maximale Breite, minimale Kosten und möglichst wenig Abweichung vom Index sucht, ist mit einem ETF wahrscheinlich besser bedient.
Risiken und schwere Phasen
Volatilität misst, wie stark ein Kurs schwankt. Das ist wichtig, aber es ist nicht dasselbe wie Risiko. Für uns ist das größere Risiko ein dauerhafter Verlust von Unternehmenswert.
Ein solcher Wertverlust kann entstehen, wenn ein Geschäftsmodell an Wettbewerbsfähigkeit verliert, Margen strukturell sinken, das Management Kapital schlecht einsetzt, die Bilanz zu schwach ist oder eine Aktie zu teuer gekauft wurde. Ein fallender Kurs kann ein Warnsignal sein. Er kann aber auch nur bedeuten, dass der Markt kurzfristig anders bewertet.
Wir ignorieren Volatilität nicht. Sie ist emotional relevant und kann für Anleger schwer auszuhalten sein. Aber sie ist für uns nicht das zentrale Maß für langfristiges Investmentrisiko.
Nebenwerte und Mittelstandsunternehmen können stärker schwanken als große Standardwerte. Ein Grund ist die geringere Liquidität: Die Aktien werden häufig weniger gehandelt, was Kursbewegungen in schwachen Marktphasen verstärken kann. Zudem ist die Analysten- und Medienabdeckung oft geringer, wodurch Fehlbewertungen länger bestehen bleiben können.
Hinzu kommen unternehmensspezifische Risiken. Kleinere Unternehmen können stärker von einzelnen Produkten, Kunden, Märkten oder Führungspersonen abhängen. Eine konzentrierte Fondsstrategie erhöht zusätzlich die Bedeutung jeder einzelnen Position.
Diese Risiken lassen sich nicht wegdefinieren. Wir versuchen sie durch sorgfältige Analyse, Bilanzprüfung, Bewertung der Marktstellung, Managementgespräche und Portfoliodisziplin zu begrenzen. Wer in Mittelstands- und Nebenwertefonds investiert, sollte dennoch bereit sein, stärkere Kursschwankungen und längere Phasen geringerer Marktaufmerksamkeit auszuhalten.
Kurzfristige Verluste gehören zu Aktieninvestments. Sie lassen sich auch durch sorgfältige Analyse nicht vollständig vermeiden, weil Börsenkurse kurzfristig von vielen Faktoren beeinflusst werden, die nichts oder nur wenig mit der operativen Entwicklung eines Unternehmens zu tun haben: Marktstimmung, Zinsen, Liquidität, Mittelzuflüsse und -abflüsse, politische Ereignisse oder allgemeine Risikoaversion.
Auch Aktien guter Unternehmen können fallen, obwohl sich das Unternehmen selbst kaum verändert hat. Umgekehrt können steigende Kurse eine Verschlechterung der Unternehmensqualität vorübergehend überdecken. Deshalb betrachten wir Kursbewegungen immer im Zusammenhang mit der fundamentalen Entwicklung.
Unser Anspruch ist nicht, jede Korrektur vorherzusagen oder zu vermeiden. Unser Anspruch ist, Unternehmen zu besitzen, bei denen wir über einen langen Zeitraum eine attraktive Wertentwicklung erwarten und bei denen Rückschläge nicht automatisch die Investmentthese zerstören.
Fehler lassen sich im aktiven Investieren nicht vermeiden. Entscheidend ist, ob man sie erkennt, sauber analysiert und daraus bessere Entscheidungen ableitet. Wir unterscheiden dabei zwischen einem Kursrückgang und einer gebrochenen Investmentthese. Nicht jeder fallende Kurs ist ein Fehler. Aber jede These muss überprüfbar bleiben.
Vor einer Investition definieren wir, warum ein Unternehmen attraktiv ist und welche Entwicklungen diese Einschätzung infrage stellen würden. Danach prüfen wir laufend, ob sich die operativen Fakten in die erwartete Richtung entwickeln. Wenn sich zeigt, dass wir ein Geschäftsmodell, ein Management, eine Bilanz, ein Wettbewerbsrisiko oder eine Bewertung falsch eingeschätzt haben, darf die Position nicht aus Prinzip verteidigt werden.
Fehlerkultur bedeutet für uns nicht, im Nachhinein jede Entwicklung zu rechtfertigen. Sie bedeutet, zwischen Marktrauschen und echter Theseverletzung zu unterscheiden und den Investmentprozess konsequent weiterzuentwickeln.
Fonds und Umsetzung
Alpha Star bietet aktuell zwei investierbare Fonds an: den Alpha Star Aktien und den Alpha Star Europa.
Der Alpha Star Aktien investiert in börsennotierte mittelständische Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die A-Tranche hat die WKN HAFX64 und die ISIN LU1070113235. Für Anleger, die über 100.000 € investieren möchten, gibt es zusätzlich eine I-Tranche mit der WKN A41237 und der ISIN LU3000947674.
Der Alpha Star Europa investiert in börsennotierte mittelständische Unternehmen aus ganz Europa. Die A-Tranche hat die WKN A3DQGM und die ISIN LU2471394606. Die I-Tranche hat die WKN A3EGMM und die ISIN LU2624965039.
Beide Fonds folgen derselben Grundlogik: konzentriert, aktiv, qualitätsorientiert und mit Fokus auf börsennotierte Mittelstandsunternehmen. Der wesentliche Unterschied liegt im Anlageuniversum.
Der Alpha Star Aktien fokussiert sich auf die DACH-Region, also Deutschland, Österreich und die Schweiz. Der Alpha Star Europa nutzt ein breiteres europäisches Universum und kann damit Unternehmen aus verschiedenen europäischen Ländern berücksichtigen.
Für Anleger ist die Frage weniger, welcher Fonds grundsätzlich besser ist. Entscheidend ist, welche regionale Ausrichtung zur eigenen Portfoliostruktur passt: fokussierter DACH-Schwerpunkt oder breitere europäische Mittelstandsperspektive.
Die Alpha-Star-Fonds können über die jeweilige Wertpapierkennnummer bei vielen Banken, Brokern und Fondsplattformen gekauft werden. Der Alpha Star Aktien ist über die WKN HAFX64 erreichbar, der Alpha Star Europa über die WKN A3DQGM. Für bestimmte Vertriebskanäle stehen zusätzlich I-/Clean-Share-Tranchen zur Verfügung.
Beim Kauf über eine Bank oder einen Broker kann je nach Anbieter ein Ausgabeaufschlag anfallen. Dieser kann teilweise reduziert oder erlassen werden. Anleger sollten die Konditionen ihrer Bank deshalb vor dem Kauf prüfen.
Alternativ kann ein Depot über FNZ genutzt werden, wenn die Fonds über Alpha Star ohne Ausgabeaufschlag erworben werden sollen. Maßgeblich sind immer die jeweils gültigen Unterlagen, Konditionen der Depotbank und die offiziellen Fondsdokumente.
Eine Einmalanlage ist grundsätzlich bereits ab 1.000 Euro möglich. Je nach Bank oder Plattform können Fondsanteile auch in kleineren Beträgen gekauft werden. Auch größere Beträge sind grundsätzlich möglich.
Sparpläne sind bei vielen Banken und Plattformen verfügbar. Die Mindesthöhe der Sparrate hängt vom jeweiligen Anbieter ab. Bei einzelnen Banken oder Plattformen sind Sparpläne bereits ab 10 Euro pro Monat möglich, bei anderen können höhere Mindestraten gelten.
Wer regelmäßig investieren möchte, sollte direkt bei seiner Depotbank prüfen, ob der jeweilige Alpha-Star-Fonds sparplanfähig ist und welche Konditionen gelten.
Fondsanteile können grundsätzlich börsentäglich gemäß den geltenden Fondsbedingungen zurückgegeben werden. Eine Rücknahmegebühr wird nach aktueller Darstellung nicht erhoben. Die Abrechnung erfolgt nicht zum Kurs im Moment der Order, sondern zum jeweils maßgeblichen Anteilswert nach den Abwicklungsregeln des Fonds und der Depotbank.
Beim Verkauf ist die Fondsgesellschaft beziehungsweise Kapitalverwaltungsgesellschaft der zentrale Handelspartner. Anleger sind nicht darauf angewiesen, an der Börse einen Käufer für ihre Fondsanteile zu finden.
Wichtig ist dennoch: Tägliche Rückgabemöglichkeit bedeutet nicht Schwankungsfreiheit und nicht sofortige Verfügbarkeit am selben Tag. In außergewöhnlichen Marktbedingungen können zudem die Regelungen des Verkaufsprospekts relevant werden. Anleger sollten bei größeren Transaktionen den Ablauf vorab mit ihrer Bank oder Alpha Star klären.
Die Alpha-Star-Fonds sind gemäß Verkaufsprospekt als ausschüttende Fonds klassifiziert. Nach aktueller Darstellung haben der Alpha Star Aktien und der Alpha Star Europa bisher jedoch keine Ausschüttungen vorgenommen; auch künftig ist keine regelmäßige Ausschüttung geplant.
Der Grund ist die langfristige Anlagestrategie. Erträge sollen im Fonds verbleiben und wieder investiert werden, weil dies aus Sicht des Fondsmanagements die langfristige Wertentwicklung unterstützen kann.
Anleger, die regelmäßige Auszahlungen wünschen, können dies gegebenenfalls über einen Auszahlplan bei ihrer Depotbank abbilden. Die konkrete Umsetzung hängt von der jeweiligen Bank ab.
Kosten, Steuern, Sicherheit
Nach aktueller Darstellung fallen bei den regulären Tranchen des Alpha Star Aktien und des Alpha Star Europa laufende Kosten von 1,98 % pro Jahr an. Diese setzen sich aus Depotbankvergütung, Verwaltungsvergütung, Fondsmanagementvergütung und Vertriebsstellenvergütung zusammen.
Für die I-/Clean-Share-Tranchen werden geringere laufende Kosten ausgewiesen, weil hier keine Bestandsprovision an Vertriebspartner enthalten ist. Die aktuell genannte Fixkostenquote liegt bei 1,58 % pro Jahr. Zusätzlich kann eine erfolgsabhängige Vergütung anfallen.
Wichtig: Die laufenden Fondskosten werden auf Fondsebene berücksichtigt. Ausgewiesene Anteilpreise und Renditezahlen sind daher bereits nach diesen auf Fondsebene anfallenden Kosten dargestellt. Maßgeblich bleiben immer Verkaufsprospekt, Basisinformationsblatt und die aktuellen Kosteninformationen.
Grundsätzlich müssen wir Sie darauf hinweisen, dass wir keine Steuerberatung durchführen können. Befragen Sie daher bitte für individuelle Fragen Ihren Steuerberater. Grundsätzlich gilt, dass beim Verkauf der Fonds die Kapitalertragssteuer anfällt.
>> Ausführliche Informationen zur Steuer (inkl. Vorabbesteuerung)
Bei den Alpha-Star-Fonds kann eine erfolgsabhängige Vergütung anfallen. Nach aktueller Darstellung beträgt sie 10 % des absoluten Wertzuwachses pro Fondsanteil innerhalb eines Jahres.
Dabei gilt eine sogenannte High Water Mark. Das bedeutet: Eine Performance Fee fällt nur an, wenn ein früherer Höchststand des Anteilwerts überschritten wird. Liegt der Fonds unterhalb dieser Marke, wird zunächst keine neue erfolgsabhängige Vergütung berechnet.
Die Berechnung erfolgt laufend und ist im veröffentlichten Anteilwert bereits berücksichtigt. Die ausgewiesene Wertentwicklung des Fonds wird daher nach allen auf Fondsebene berücksichtigten Kosten gezeigt.
Je nach Bank, Broker oder Vermittler kann beim Kauf ein Ausgabeaufschlag von bis zu 5 % anfallen. Ob und in welcher Höhe diese Gebühr berechnet wird, hängt vom jeweiligen Anbieter ab. Anleger sollten vor dem Kauf aktiv nachfragen, ob der Ausgabeaufschlag reduziert oder erlassen werden kann.
Über ein FNZ-Depot, das über die Alpha Star Management GmbH eröffnet wird, können die Alpha-Star-Fonds nach aktueller Darstellung ohne Ausgabeaufschlag gekauft werden. Auch hier sollten Anleger die jeweils gültigen Depot- und Plattformkonditionen prüfen.
Beim Verkauf fällt nach aktueller Darstellung keine Rücknahmegebühr an.
Ein Investmentfonds ist ein sogenanntes Sondervermögen. Das Fondsvermögen wird getrennt vom Vermögen der Kapitalverwaltungsgesellschaft und der Depotbank verwahrt. Im Fall einer Insolvenz der Bank fällt das Fondsvermögen daher grundsätzlich nicht in die Insolvenzmasse der Bank.
Die Verwahrung erfolgt über eine Depotbank, die rechtlich und organisatorisch vom Fondsmanagement getrennt ist. Dadurch kann das Fondsmanagement nicht frei auf das Fondsvermögen zugreifen. Diese Struktur schützt Anleger vor bestimmten institutionellen Risiken wie der Insolvenz der verwahrenden Bank.
Dieser Schutz bedeutet aber nicht, dass keine Kursverluste entstehen können. Aktienfonds unterliegen Marktrisiken. Der Wert der Fondsanteile kann fallen, auch wenn die rechtliche Sondervermögensstruktur intakt ist.
Die steuerliche Behandlung von Investmentfonds richtet sich nach den jeweils geltenden steuerlichen Vorschriften. Seit der Investmentsteuerreform werden bestimmte Erträge und Wertentwicklungen von Fonds unter anderem über Vorabpauschalen und beim Verkauf über die Kapitalertragsteuer erfasst.
Die genaue steuerliche Wirkung hängt von der persönlichen Situation des Anlegers, Depotbank, Fondsstruktur und Haltedauer ab. Alpha Star kann hierzu keine individuelle Steuerberatung leisten.
Anleger sollten steuerliche Fragen mit ihrem Steuerberater oder ihrer Depotbank klären und die jeweils aktuellen steuerlichen Hinweise in den offiziellen Unterlagen beachten.
Das Fondsmanagement der Alpha-Star-Fonds liegt bei der FIVV Finanzinformation & Vermögensverwaltung AG, einer von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht zugelassenen Vermögensverwaltung. Die Alpha Star Capital GmbH berät das Fondsmanagement. Die Beratung erfolgt unter dem Haftungsdach der BN & Partner Capital AG als gebundener Vermittler.
Für den Alpha Star Aktien ist Felix Gode als Fonds-Advisor verantwortlich; für den Alpha Star Europa wird die Fondsberatung zusätzlich durch Yannic Joekel geprägt. Die Kapitalverwaltung erfolgt über die Hauck & Aufhäuser Fund Services S.A. und Verwahrung erfolgt über die ABN AMRO Bank N.V. Luxembourg Branch.
Damit sind Analyse, Beratung, Fondsmanagement und Verwahrung institutionell getrennt. Diese Struktur ist für regulierte Investmentfonds wichtig, ersetzt aber nicht die Prüfung der offiziellen Fondsdokumente durch Anleger.
Banken und Vermittler sind gesetzlich verpflichtet, Ihnen aufzuzeigen, welche Kosten im Laufe der ersten 5 Jahre einer Geldanlage für Sie entstehen.
Dabei ist zu beachten, dass die meisten Kosten (fondsbezogen) bereits in den Kursen und Renditen des Fonds abgebildet sind. Sie werden in der Kosteninformation lediglich detailliert aufgeschlüsselt.
Außer die FNZ-Depotgebühren werden alle Kosten täglich automatisch aus dem Fonds einbehalten. Es fallen keine zusätzlichen, oder überraschenden Kosten in der Zukunft an.
Um einen Einblick in die potenziellen Kosten zu erhalten, können Sie den Link https://www.alpha-star-aktienfonds.de/ex-ante/HAFX8L/15000/75/BEISPIEL aufrufen.
Ersetzen Sie bei Bedarf in der URL die Beträge 15.000 (Einmalzahlung) und 75 (monatl. Sparplan)
Fertige Beispiele erhalten Sie hier:
- 5.000 Euro einmalig, 50 Euro Sparplan
- 10.000 Euro einmalig, 100 Euro Sparplan
- 50.000 Euro einmalig, 1.000 Euro Sparplan
- 100.000 Euro einmalig, 4.000 Euro SparplanHier erhalten Sie eine Erklärung der Ex-Ante-Kosteninformation der FNZ. Hinweis: Bemerkungen wurden durch die Alpha Star Management GmbH erstellt.
Ihre Frage wurde nicht beantwortet?
Rufen Sie uns gerne an oder schreiben uns eine E-Mail:
+49 (0)821-2170 954-0
info@alphastar.de